Delfzijl (53°19,6'N 006°55,9'E)
Garnverd (53°18,3'N 006°29,7'E) 21,0 sm 07:45-15:10 Uhr
Dokkum (53°19,5'N 005°39,6'E) 25,1 sm 08:10-15:20 Uhr
Dokkum
Franeker (53°10,9'N 005°32,1'E) 22,4 sm 08:57-16:51 Uhr
Makkum (53°03,1'N 005°24,1'E) 26,0 sm 09:58-16:45 Uhr
Stavoren-Marina (52°52,7'N 005°22,3'E) 20,4 sm 08:07-16:00 Uhr
Heeg (52°58,1'N 005°36,6'E) 18,4 sm 10:20-17:30 Uhr
Leeuwarden (53°11,9'N 005°46,0'E) 17,9 sm 09:25-19:00 Uhr
Dokkum (53°19,5'N 005°39,6'E) 10,9 sm 08:55-13:00 Uhr
Dokkum
Garnverd (53°18,3'N 006°29,7'E) 25,2 sm 08:57-16:57 Uhr
Delfzijl (53°19,6'N 006°55,9'E) 21,0 sm 10:16-18:52 Uhr
18. Sep, Mittwoch:
Während des Winterlagers wurde die MIRAGE, eine 30 Jahre alte MOODY-346, stark verändert. Das betrifft neben der Elektrik und Elektronik besonders den Antriebsstrang, unter anderem den Kühlwasser-Kreislauf.
Zum Testen haben wir beschlossen, über die Stehende Mastroute zum IJSSELMEER und zurück zu fahren.
Wir starten um 07:45 Uhr aus der NEPTUNUS-Marina in DELFZIJL.
Die ZEESLUIZEN verlassen wir um 08:31 Uhr, danach kommen folgend Brücken: 09:10 Uhr EELWERDER, 09:17 WOLDBRUG, 10:14 BLOEMHOFBRUG, 11:30 BORGBRUG, bis wir dann um 11:44 vor der DRIEBONDBRUG, einer Autobahnbrücke vor GRONINGEN, stehen.
Um 11:15 Uhr haben wir auch diese Brücke passiert.
Letztes Jahr haben wir eine Jeanneau 32 von STAVOREN nach DELFZIJL überführt. Dabei haben wir GRONINGEN E-lich umfahren. Jetzt wollte ich gleiche Route in Gegenrichtung nehmen. Vor der Schleuse OOSTERSLUIS mussten wir warten und der Fahrer eines Motorbootes fragte mich, was wir denn vorhätten. Nach dem ich ihm mein Ansinnen erklärt habe meinte er „das wird wohl nichts, nach der Schleuse kommt eine feste Brücke unter der ein Segelboot nicht durchfahren kann. Nein ich weiss es ja besser, immerhin bin ich mit der JEANNEAU, auch ein Segelboot, da durchgefahren! Dann fiel mir ein: wir hatten den Mast gelegt!
Jetzt geht es mitten durch Groningen, 14 Brücken später, teilweise mit Warteschleifen vor den Brücken, erreichen wir schlussendlich die PLATAANBRUG um 13:45 Uhr.
Wir fahren weiter im REITDIEP, durch die DORKWERDERSLUIS, überqueren den VAN STARKENBORGHKANAAL und passieren um 14:16 Uhr die PLATVOETBRUG.
Um 15:10 Uhr machen wir dann in dem kleinen, aber sehr schönen Ort GANWERD, S-Lich der Brücken nach 21 sm fest.
19. Sep, Donnerstag:
Mit E-Wind , 8 kn und diesigem Wetter starten wir aus GANWERD, sind um 08:14 Uhr durch die Brücke und fahren im REITDIEP weiter. Die offen stehende Schleuse und zugehörende Brücke passieren wir um 10:01 Uhr, die REITDIEPBRUG bei ZOUTKAMP erreichen wir um 10:55 Uhr. Danach geht es im ZOUTKAMPERRIL, LAUWERSMEER, DOKKUMER DIJP und DOKKUMER GROOTDIEP weiter.
Die SCHREIERSBRUG passieren wir um 14:30 Uhr und machen in DOKKUM nach 25,1 sm um 15:20 Uhr fest.
Die Wassertiefe beträgt bei den Liegeplätzen nur 1- 1,5m, da heisst es gut aufzupassen und den richtigen Platz zum Anlegen zu finden.
Die Hafenmeisterin kommt gegen 18 Uhr an unserem Liegeplatz vorbei und wir können bequem die günstige Hafengebühr bezahlen. Danach gehen wir zu erst einmal am Kanal entlang um einen ersten Überblick zu bekommen.
20. Sep, Freitag:
Nach der langen Kanal-Fahrt wird es Zeit Diesel nachzutanken. Leider ist die nächste Tankstelle gute 0,8 km entfernt und wir müssen das Nachtanken mit zwei 5 l Kanistern bewerkstelligen. 44 l brauchen wir, also laufen wir insgesamt 8 km und das bei heißem Wetter. Das bedeutet auch, dass die MOODY etwa 2 l pro Stunde verbraucht. Es gibt bei dem Verbrauch ein Fragezeichen. Bereits gestern ist uns aufgefallen, dass wir unter Motor nur recht langsam vorankommen. 4 kn ist die maximale Geschwindigkeit, da stimmt etwas nicht. Erster Verdacht; die Steigung der neuen Schiffsschraube stimmt nicht. Ich werde eine Tabelle anfertigen, die zeigt wie schnell wir bei welcher Motordrehzahl fahren. Zuerst aber machen wir eine Pause und ich nutze die Zeit um die Eingangstür mit einem Schluss zu versehen und die Elektronik weiter zu bauen.
Jetzt sind wir wieder erholt und können die schöne Stadt besichtigen.
Dabei entdecken wir auch ein neues Toilettengebäude in der Altstadt.
Sehr sauber, modern eingerichtet und nicht allzu weit von unserem Liegeplatz entfernt.
21. Sep, Samstag:
Um 08:57 Uhr starten wir, passieren zuerst die ALTENABRUG und bezahlen die 5 € Brückengeld, und weiter geht die Reise im DOKKUMER EE mit folgenden Brücken: EE-BRUG um 09:11 Uhr, dann um 09:47 Uhr die KLAARKAMSTERBRUGG, 10:21 STEENHUISBRUG (3,50 € Brückengeld), und um 11:57 Uhr die EEBRUG. Ab 12 Uhr ist Mittagspause und wir warten daher vor der NOORDBRUG bis 13:00 Uhr. Dann geht es weiter durch LEEUWARDEN, die Stadt wollen wir auf dem Rückweg besichtigen und um 14:10 Uhr sind wir im VAN HARINXMAKANAAL an der SLAUERHOFF BRUG. Weiter folgen RISUMASYL 14:24, DRONRIJP 15:15 und um 16:10 Uhr die STATIONSBRUG. Um 16:51 Uhr laufen wir in den Hafen der FRANEKER WATERSPORT VERENIGING ein. Die Zufahrt ist nur 1,5 m tief, aber für uns, mit unseren 1,2 m, kein Problem. Heute haben wir 22,4 sm zurückgelegt. Der Weg in die Stadt ist etwas weit und so bleiben wir in der Marina. Auch hier gibt es noch einen Hafenmeister, mit dem man sich gut unterhalten kann und so erhalten wir einige wichtige Informationen die Umgebung und Stadt betreffend.
22. Sep, Sonntag:
Startzeit: 09:55 Uhr. Ankunft um 11:25 Uhr vor der TJERK HIDDENSLUIZEN. Wir legen am Sportboot Anleger an und warten auf den Schleusengang. Es ist Wochenende und die Schleuse ist mit Yachten gut beschäftigt. Besonders aus Richtung Wattenmeer (Inseln?) in den Kanal ist ordentlich Betrieb.
Um 11:57 Uhr haben wir die Schleuse passiert, setzen im Vorhafen von HARLINGEN die Segel und stoppen, endlich, den Motor. Leider ist der Wind mit 2 kn sehr schwach. Das er aus E kommt hilft auch nicht wirklich weiter. Und so müssen wir nach einer Stunde doch wieder den Motor starten. Von VLIELAND und TERSCHELLING kommen viele Yachten, die uns Überholen. Wir haben Zeit und fahren nur langsam zur Schleuse von KORNWERDERSAND. Um 15:05 Uhr passieren wir die Zufahrt zur Schleuse, nehmen die Segel weg und machen um 15:12 Uhr in der Schleuse fest.
Ganz so einfach ist es aber leider nicht, an einem Wochenende in die Schleuse einzulaufen. Es kommen viele Yachten von den Inseln zurück und jeder möchte zuerst in der Schleuse sein. Also, ohne Rücksicht auf Andere, schnell rein und noch schneller festmachen. Erst der Schleusenwärter bringt einige Boot dazu, sich mit Hilfe von Leinen mehr nach vorne zu verholen, oder sich neben andere Yachten zu legen, damit weitere Boote einlaufen können. Unschwer vorzustellen, dass das dauert!!!
Um 15:45 Uhr öffnen sich die Schleusentore und wir fahren in das IJSSELMEER.
Wir steuern MAKKUM an, laufen durch das MAKKUMER DIP an den vier Marinas vorbei und machen um 16:45 Uhr im Gemeindehafen, nach 16 sm, fest.
Direkt am Hafen kann man prima Fish & Chips essen. Die Hafengebühr wird bezahlt und der historische Ort besichtigt. Viel zu sehen gibt es allerdings nicht. Für Motorboote gibt es eine Schleuse, die es erlaubt in die Kanäle des Hinterlandes zu gelangen.
23. Sep, Montag:
Wir laufen um 08:07 Uhr aus dem Gemeindehafen aus. Beim Einlaufen sind wir an einer Tankstelle vorbei gefahren. Jetzt wollen wir die Gelegenheit nutzen Diesel nachzutanken, ohne Kanister schleppen zu müssen. Um 08:22 Uhr legen wir an der Tankstelle an. Wir sind heute früh unterwegs und somit die Ersten. Der Tankwart sieht uns auf der Überwachungskamera, kommt zum Anleger und öffnet die Tankstelle. Vielen Dank. Um 08:32 Uhr legen wir wieder ab, setzen die Genua und passieren unter Segel um 08:41 Uhr die Hafenausfahrt. Jetzt geht auch das Groß hoch und wir kreuzen nach Süden. Wir haben Wind aus S mit 20 kn und laufen nur ca. 4 kn. Seltsam, immerhin fahren wir das Groß ungerefft und die Genua. Dann zeigt der Windmesser 25 kn und bei unserer alten HECHTSCHIP hätten wir schon längst die Segelfläche verkleinert, die MOODY steckt das locker weg.
Oder ist vielleicht unser Windmesser defekt?
Wir können das nicht abschließend klären und kreuzen weiter.
Die MIRAGE schiebt dabei doch ordentlich Lage, aber wir laufen immer noch nur knapp über 4 kn. Tina nennt das Boot gerade „Badewanne“ stoppt dann kurz und meint „Hier läuft Wasser ins Boot“.
Bei der Aussage „Wasser im Boot“ werde ich doch etwas nervös, und stürze nach unten. Stimmt, aber wo kommt es her? Fragen über Fragen. Mit der Lenzpumpe ist das Wasser schnell wieder da wo es hingehört: Ins IJSSELMEER.
Unser ursprüngliches Ziel, ENKHUIZEN, schaffen wir unter diesen Umständen gegen den Wind nicht, daher entschließen wir uns STAVOREN anzulaufen.
Eigentlich wollten wir im Außenhafen anlegen, aber der starke „ablandige“ Wind macht ein längsseits an der Pier anlegen, mit Übersteigen, sehr schwierig. Nach dem zweiten Versuch gebe ich auf und wir laufen zur Schleuse.
Um 15:20 Uhr machen wir in der JOHAN FRISOSLUIS fest.
Um 15:41 Uhr haben wir die Schleuse passiert und sind, nach 20,4 sm in der MARINA STAVOREN fest.
Mit dem Fahrrad geht es dann nach STAVOREN zum Einkaufen und Fisch essen.
24. Sep, Dienstag:
Der Wind kommt mit 22 kn aus SSW und der Himmel ist vollständig bewölkt. Um 10:20 Uhr starten wir, setzen die Genua und erreichen die Brücke von WARNS um 11:00 Uhr. Wir fahren über die Friesischen Meere, MORRA, FLUESSEN und HEEGERMEER, kommen an HEEG vorbei und biegen um 13:32 Uhr in den PRINSES MARGARIETKANAAL ein. Um 15:32 Uhr stehen wir vor der Brücke UITWELLINGERGA und sehen 2 rote Lampen. Wir sind verwundert und bitten Anita, als Niederländerin und unsere bewährte „MIRAGE BASISSTATION“ per Telefon die Situation abzuklären.
Es stellt sich heraus, dass die Brücke schon seit Wochen defekt ist und niemand kann sagen bis wann eine Reparatur durchgeführt werden wird.
Es gibt nur eine Lösung: zurück nach HEEG, übernachten und dann am nächsten Tag die Brücke umfahren.
Also, erneut um 15:32 Uhr in den JELTESLOOT nach HEEG und um 17:30 Uhr, nach 18,4 sm, im JACHTHAVEN EENDRACHT, bei strömendem Regen, festgemacht. Dabei stellen wir fest, dass es sogar für die MOODY mit ihren nur 1,2 m Tiefgang schwierig ist eine Box mit genügend Wassertiefe zu finden.
Den Versuch zuvor bei VAN ROEDEN WATERSPORT zu übernachten ist leider gescheitert. Privat, kein Gästehafen! Im Regen mussten wieder ablegen.
25. Sep, Mittwoch:
Um 09:28 Uhr starten wir in HEEK unter Motor und Genua, laufen um 09:45 Uhr in den WIDE WIMERTS-Kanal ein und stoppen den Motor.
Der Wind ist schwach und so biegen wir um 10:44 Uhr nach IJST ab, dabei drehen wir die Genua ein und starten den Motor. Jetzt kommen ein paar Brücken auf uns zu: 10:53 Uhr Brücke in IJLST, 11:28 LEMMERBRUG, 11:32 HARINXSMABRUG, und 11:41 Uhr die OPPENHUIZERBRUG.
Um 12:23 Uhr laufen wir in den PRINSES MARGRIETKANAAL ein und setzen erneut die Genua zum Motor. Die offen stehende Schleuse SLUIS TERHERNE durchfahren wir um 12:51 Uhr, die für uns schell geöffnete ALDKOU-Brücke um 13:21 Uhr.
Bei der SPOORBRUG GROU müssen wir erst 3 Eisenbahn-Züge vorbei lassen, bevor wir sie um 13:48 Uhr passieren können.
BEI GROU verlassen wir den PRINSES MARGRIETKANAAL und biegen in das enge Fahrwasser nach LEEUWARDEN ein.
Die Brücken TUTSE um 14:28 Uhr und PALMA um 15:07 Uhr lassen wir hinter uns.
Dann schlägt MURPHY wieder zu. Tina ist am Steuer und verkündet, dass sie das Rad nicht mehr drehen kann!
Mein erster Gedanke: da muss ein starker Mann an Steuerrad drehen, oder wir haben etwas, ein Stück Holz o.ä. , im Ruder eingeklemmt. Mit kräftig drehen hat es nichts zu tun, ich gehe mit der Maschine achteraus, leider keinerlei Erfolg. Das Rad sitzt fest, kein cm Bewegung. Im engen Kanal bleibt wenig Raum für Manöver, also mache ich den Anker klar um erst einmal Zeit zu gewinnen. Vor Kurzen sind wir an dem Ort WARGA vorbeigefahren, da gibt es eine Werft. Während ich darüber nachdenke, ob und wie wir da hinkommen können fragt Tina „Was ist eigentlich mit der Selbststeueranlage?“ Meine Antwort „ Blödsinn, was hat die denn damit zu tun!“. Unwillkürlich schau ich dennoch zum Bedienteil und bin völlig überrascht: Die Anlage steht auf ON, nicht auf STANDBY.
Umgeschaltet und welch ein Wunder das Steuerrad dreht sich wie immer. Die mögliche Erklärung: wir waren es nicht. Klar wie auch sonst, aber die Sitzkissen im Cockpit sind Schuld, ja die sind an den Kanten sehr fest und wir haben es geschafft sie so zu verschieben, dass sie umgeschaltet haben, also einer von uns Beiden ist unabsichtlich der „Schuldige“.
Wir laufen um 16:38 Uhr auf die VAN HARINXMABRUGGEN zu, sie wird gerade für einen Entgegenkommer, ein Berufsschiff, geöffnet und vor unserer Nase wieder geschlossen.
Per Funk erfahren wir, dass wir mit dem nächsten Berufsschiff passieren können, falls eins kommt!
Wir kommen nicht weiter und erst um 18:04 Uhr können wir hindurch.
Um 18:15 Uhr passieren wir die SCHLAUERHOFFBRUG und wollen zum Gasthafen von LEEUWARDEN, das wird aber leider nichts. Ab 19 Uhr ist Feierabend und es werden keine Brücken mehr bedient. Wir müssen am Wartesteg der Brücke die Nacht verbringen. 17,9 sm liegen hinter uns. Das ist ein Verhalten wie wir es sonst nur von Deutschland kennen: erst 1,5 h vor einer Brücke warten, dann Feierabend.
26. Sep, Donnerstag:
Eigentlich wollten wir uns heute LEEUWARDEN ansehen. Erst um 09:02 Uhr geht es durch die HERMESBRUG und um 09:39 Uhr durch die NOORDERBRUG. Der Wetterbericht sagt für den nächsten Tag stürmisches Wetter voraus und so fahren wir lieber heute noch bis DOKKUM, das wir gegen 13:00 Uhr erreichen. Auf dem Kanal war bereits ein starker Wind zu spüren, der das warten und still liegen vor Brücken teilweise sehr schwierig machte. Tagesweg 10,9 sm.
27. Sep, Freitag:
Der angekündigte Sturm mit Dauerregen ist da.
Wir müssen bei so einem Wetter nicht weiterfahren und bleiben in DOKKUM.
Der Regen macht kurz Pause und wir gehen zu einem Supermarkt.
Dann, es regnet wieder, zurück zum Boot, aber wir haben wenigstens ein paar leckere Kaffeestückchen.
28. Sep, Samstag:
Wind 23 kn aus NW, noch ein paar Regenschauer, aber dennoch geht es um 08:57 Uhr los. Wir fahren den uns schon bekannten Weg zurück nach GARNWERD. Dabei passieren wir: 09:06 WOOLPORTBRUG, 09:25 SCHREIERSBRUG, 10:05 WOUDABRUG, 10:30 ENGWIERUMER BRUG, und 10:46 Uhr die WILLEM LORESSLUIS.
Die rot-grün-rot Tonne DD2-S1 haben wir um 12:35 Bb querab, und wechseln vom Motor auf die Genua, der Wind hat in der Zwischenzeit auf 29 kn zugelegt. Das ist eigentlich für eine Genua zu viel Wind, aber der MOODY macht das nichts und ich habe dabei auch kein ungutes Gefühl.
Die REITDIEP Brücke bei ZOUDKAMP passieren wir um12:50 Uhr und um 14:20 Uhr die LAMMERSBUREN Schleuse (steht heute nicht offen).
Die ROODEHAHN Brücke passieren wir um 15:18 Uhr bevor wir dann erneut in GARNWERD, nach 25,2 sm, S-lich der Brücke festmachen.
29. Sep, Sonntag:
Das Studium unserer Unterlagen für die stehende Mastroute zeigt, dass wir am Sonntag erst ab 13 Uhr durch GRONINGEN fahren können.
Das bedeutet, Start in GARNWERD erst um 10:16 Uhr und dann langsam Richtung Groningen.
Aus der DORKWERDERSLUIS Laufen wir um 11:55 Uhr aus, erreichen die ZERNIKE Brücke um 12:22 Uhr und legen am Wartesteg an.
Jetzt wird es verwirrend.
- laut Handbuch der stehenden Mastroute: Öffnungszeiten 13:00 und 16:00 Uhr.
- Schild vor der Brücke: 13:00 Uhr nach der Mittagspause ??
- Laufband an der Brücke: 14:00 Uhr ab Mitte Sept ???
Dann Überraschung, um 12:55 Uhr geht die Brücke plötzlich auf und wir können weiterfahren.
Weiter geht es durch GRONINGEN. Eine freundliche Brückenwärterin fragt, ob wir im JACHTHAVEN OOSTERHAVEN bleiben, oder weiter fahren wolle. Wir wollen weiter und so fährt Sie mit dem Rad von Brücke zu Brücke, bis wir um 14:30 Uhr die BERLAGEBRUG passieren. Eigentlich wollten wir im GMC-Jachtaven übernachten, aber beim Einlaufen verkündete der Hafenmeister, dass der Hafen voll belegt ist.
Also beschließen wir, weiter bis DELFZIJL zu fahren.
Die DRIEBONDSBRUG passieren wir um 14:47 Uhr, die EELWERDERBRUG UM 17:12 Uhr und die ZEESCHLUIS um 18:05 Uhr
Um 18: 32 Uhr machen wir dann in unserem Heimathafen in DELZIJL fest. Der Himmel bezieht sich und das angekündigte schlechte Wetter ist im Anmarsch. Wir sind froh zurück zu sein.